Über mich

Wie die Seelentiere zu mir kamen

Vor sieben Jahren war ich in einer Lebensphase, in der ich das Bedürfnis verspürte, mich für eine Zeit lang zurückzuziehen. Ich nutzte die Zeit, um Körperreisen und Innere Reisen zu üben, wobei ich meist einem bestimmten Schema folgte.

Eines Tages jedoch wurde ich von „Etwas“ von diesem Schema fortgeführt. Ich hörte Trommelwirbel, und als ich diesem folgte, wurde ich in mein Herz, oder besser gesagt in meinen Herzraum geführt. Dort fand ich mich wieder inmitten eines Kreises von Menschen, die mich erwartungsvoll anschauten. Ich fühlte mich unter Druck, weil ich nicht wusste, was sie von mir erwarteten.

Da hörte ich eine Stimme: „Du bist eine Eingeweihte“.

Daraufhin veränderte sich die Szene – und ich sah in schnellem Wechsel die Umrisse von vielen verschiedenen Tieren. Immer mehr kamen auch Menschen dazu, vor allem Personen, die ich kannte – und nach und nach begriff ich: Jedem (dieser) Menschen konnte ein bestimmtes Tierwesen zugeordnet werden.

Einige Tage nach dieser „Öffnung“ konnte ich die Seelen-Tiere der Menschen mit offenen Augen „sehen“, selbst im kurzen Vorbeigehen; im Laufe der Zeit jedoch verlor sich diese Art von Hellsichtigkeit wieder. Geblieben ist die Möglichkeit, mit dem Inneren Auge zu schauen. Dazu brauche ich die betreffende Person gar nicht zu kennen – es genügt der telefonische Kontakt, es reicht sogar der Bezug über den Menschen, mit dem ich gerade spreche (der dann z.B. das Seelentier seines Partners wissen will).

 

Wie ich die Seelentiere wahrnehme

Meine innere Wahrnehmung ist meist eine Verbindung aus einem umrisshaft-bildhaften Element und einer Art Impuls, das Tier zu benennen. Manchmal zeigt sich mir das Tier auch in einer charakteristischen Situation – weniger in Bezug auf seine reale Erscheinung bzw. Umwelt als in traumhaft-surrealen Szenen. Darin liegt für mich die Möglichkeit, weiterführende persönliche Botschaften für den Träger des Seelentieres abzufragen bzw. zu übermitteln. So kann sich ein und dasselbe Tier, bei zwei verschiedenen Menschen wahrgenommen, auf sehr unterschiedliche Weise zeigen.